Die Grundlage der Aufstellungsarbeit beruht darauf, dass alles auf unserer Erde miteinander verbunden ist und zwar unabhängig von Zeit und Raum. Das zeigt sich in einem sog. "wissenden Feld", das ist meine persönliche Bezeichnung dafür. Anderenorts wird es auch das morphische oder morphogenetische Feld genannt. Es gibt verschiedene Ausdrucksformen und Erklärungen dafür.

In der systemisch-therapeutischen Gruppenaufstellung übernehmen dieses Wissen in Form von Emotionen und Gefühlen, Personen als Stellvertreter (für z.B. lebende oder bereits verstorbene Menschen, Tiere, Körpersymptome u.v.m.).

In der Einzelarbeit wird auf unterschiedliche Weise aufgestellt. Ich verwende dazu bevorzugt den therapeutischen Sandspielkasten in Kombination mit Figuren und Gegenständen als Stellvertreter oder arbeite mit den Klienten in der Imagination.

Durch den Ausdruck der Stellvertreter (in der Einzelarbeit auf eine andere Art als in der Gruppenaufstellung) zeigen sich die, in diesem Moment möglichen Schritte zur Lösung. Das bedeutet immer auch, dass liebevolle Verbindungen sichtbar werden. Dieses Phänomen ist nicht mit dem Verstand erklärbar. Am besten nachzuvollziehen ist es durch eigenes Erleben. In der Wahrnehmung bzw. Beobachtung dieser Dynamik können sich Verständnis und Akzeptanz der Lebenssituation leichter entwickeln und lassen heilsame Bewegungen schneller entstehen. Dadurch ermöglichen sich Wege zur Kraft der Selbstheilung, zu mehr Lebensfreude und Entspannung.

Als aufstellende Therapeutin begleite ich diesen Prozess wertfrei, achtsam, mitfühlend  und dem höchsten Wohle der Klienten dienend.

Aufstellungen sind eine Momentaufnahme, ähnlich einem Blick durch ein Fenster auf eine aktuelle Problematik. Deshalb können sie keine Wunder vollbringen, sondern sind wie eine therapeutische Einzelsitzung zu betrachten, ähnlich einem Puzzlestück in einem größeren Zusammenhang und es bedarf immer weiterer, therapeutischer Unterstützung.

"Helfen" können Aufstellungen bei allen Herausforderungen des Lebens.